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„7 Lichter“ war der erste Film der neuen Reihe, in Zusammenarbeit mit der Katholischen Erwachsenenbildung Mittelmosel Dekanat Wittlich und dem Emil-Frank-Institut Wittlich.

Die Geschichte der Juden im Grenzgebiet Deutschland, Luxemburg, Belgien lockte über 60 Besucher in die Synagoge. Begrüßt wurden die Gäste von Christiane Friedrich, Pastoralreferentin für Erwachsenenbildung im Dekanat Wittlich, und dem 1. Beigeordneten der Stadt Wittlich, Albert Klein.

Die 76-minütige Dokumentation informierte über das Judentum allgemein und zeigte dann die Veränderung in der Gesellschaft in Bezug auf die jüdischen Mitbürger durch den Einfluss des Nationalsozialismus. Judenverfolgung, Deportation und Fluchthilfe in der deutsch-belgisch-luxemburgischen Grenzregion waren in Spielszenen zu betrachten, wurden von Zeitzeugen erläutert, von Historikern untermauert und mit Dokumenten belegt.

Der Regisseur Adolf Winkler und der Geschäftsführer des Emil-Frank-Instituts, René Richtscheid, diskutierten im Anschluss mit dem sehr interessierten Publikum über die im Film angesprochene Problematik des zunehmenden Antisemitismus in der Bevölkerung. Aber auch ganz persönliche Erlebnisse wurden von Zeitzeugen geschildert, eine große Ergriffenheit bei den Zuhörern war zu beobachten. Eingeladen wurden die Gäste am Schluss noch zu der nächsten Filmpräsentation am 03. März 2015 in der Stadtbücherei Wittlich.

 

The Emil-Frank-Institute cordially invited to the movie „7 Lichter – Das jüdische Leben im Dreiländereck Belgien – Deutschland – Luxemburg“ (7 Lights – The Jewish Life in the Border Triangle of Belgium – Germany – Luxembourg).

The institute’s movie series, which takes place in cooperation with the Katholische Erwachsenenbildung im Dekanat Wittlich (Catholic Organization for Adult Education in the deanery Wittlich), started this year with a documentary by the producer Adolf Winkler about the boycott of Jewish businesses, relocation, deportation and escape in the border region. The producer of “7 Lichter” (7 Lights) used archive data and original documents as well as interviews with contemporary witnesses and specialists for the creation of the movie. Additionally, he and his team visited Auschwitz, Theresienstadt, Amsterdam, Prague and different villages/towns in the border region. Acted scenes, records and interviews alternate within the movie and in this way enable an insight into the terrible time of the Shoah which resulted in a massive disruption of Jewish culture in the region. The event took place on February 3, 2015, in the Culture and Memorial Centre Synagogue in Wittlich. Afterwards, there was the opportunity for an exciting discussion with the producer.