Antisemitismus im digitalen Raum

Antisemitismus im digitalen Raum

Am 24. November fand im Emil-Frank-Institut in der Schlossstraße 10 der Workshop „Antisemitismus im digitalen Raum erkennen“ statt, der durch eine Kooperation des Emil-Frank-Instituts, des Kulturamts der Stadt Wittlich und der ‚Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung‘ (IIA) der Universität Trier angeregt wurde.

Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern Werkzeuge zu vermitteln Antisemitismus zu erkennen und Handlungsmöglichkeiten zu erlernen. Mit vor Ort war auch der Referent des SWR3-Kulturbüros, der in einem eigenen Beitrag über den Workshop und die örtliche Gedenkarbeit berichtete.

Link zum Beitrag

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen nahmen wertvolle Erkenntnisse mit und bewerteten den Workshop als informativ und lehrreich. Besonders wichtig sei es, so Workshopleiterin Franziska Thurau, nicht nur antisemitistische Strukturen erkennen und Gegenrede erbringen zu können, sondern auch auf sich selbst und sein Wohlbefinden zu achten. Fake News, Hassrede und antisemitistische Hetze in den Sozialen Medien können einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden haben – hier gelte es emotionale Distanz zu üben und sich nicht negativ beeinflussen zu lassen.

Der Workshop kann auch von Schulen für Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte angefragt werden.

Text: Kulturamt der Stadt Wittlich
Symbolbild: SWR



Emil-Frank-Institut