• Institutsgebäude in der Schlossstraße 10 in Wittlich
  • Die Bibliothek des Emil-Frank-Instituts
  • Michael Cahn zu Besuch im Emil-Frank-Institut
  • Finissage der Austellung "100 Jahre Synagoge Wittlich"

"Happy Weihnukka"

Am 11. Dezember 2014 lud das Institut sehr herzlich in die Synagoge Wittlich zu einem unterhaltsamen Abend mit Geschichten und Liedern zu Weihnachten und Chanukka ein. Beide Feste haben Gemeinsamkeiten und sich auch gegenseitig beeinflusst; beide beginnen in der dunklen Jahreszeit an einem 25. Tag; bei beiden spielt das Anzünden von Lichtern eine bedeutende Rolle. Auch gutes Essen, Lieder und Geschenke sind wichtige Bestandteile. Beide Feste sind in den vergangenen Jahrhunderten aus religiösen Feiern der Glaubensgemeinschaften mehr und mehr in den häuslichen Bereich verlagert worden. Nicht immer erlebt man, vor allem im verstärkten Konsumverhalten, die Zeit spannungsfrei, aber stets beseelt von dem Wunsch nach dauerhaftem Frieden.
Die Wittlicher Schauspielerin Barbara Philipp, der Sänger Gerd Elsen sowie der Pianist Klaus Wahl präsentierten in der überfüllten Synagoge dieses Spektrum mit Heiterem und Besinnlichem aus acht Jahrhunderten Kulturgeschichte.

Neuerscheinung - Ein Gang über den jüdischen Friedhof zu Wittlich

Im 3. Band der Machbarot-Reihe ist es dem Verfasser, Reinhold Bohlen, gelungen, sowohl zu einem besinnlichen Rundgang auf dem jüdischen Friedhof anzuleiten als auch in Kompaktinformationen ergänzendes Hintergrundwissen zu den Grabinschriften anzubieten.

Die Broschüre ist im Institut zum Preis von 2,90 € erhältlich.

Programm für das zweite Halbjahr 2014

Unter der Rubrik "Veranstaltungskalender" können Sie einzelne Termine des Halbjahresprogramms einsehen. Alternativ steht es auch als Download zur Verfügung:

Halbjahresprogramm 2014/2

 

"Auf der Suche nach dem letzten Juden in meiner Familie" – Filmvorführung mit Regisseuren

Zu einer außergewöhnlichen Filmpräsentationen luden die Katholische Erwachsenenbildung und das Emil-Frank-Institut am 8. April in die Autobahn- und Radwegekirche St. Paul in Wittlich ein.

Im Rahmen der Reihe „Filme erzählen jüdisches Leben“, die sich in diesem Jahr mit der Aufarbeitung der Shoah – und zwar bei der Generation der Nachfahren befasst, stand eben der ambivalente Umgang der Nachkommen mit der Familiengeschichte im Mittelpunkt des Filmes „Auf der Suche nach dem Letzten Juden in meiner Familie“. Diese Familiengeschichte geht auf Wurzeln der jüdischen Familie Haas in der Region Trier zurück, wo die Uraufführung im November 2013 stattfand.

Anwesend waren in Wittlich auch die beiden Regisseure, Silvia Holzinger und Peter Haas aus Berlin, die nach der 66-minütigen Präsentation über die außergewöhnliche Konzeption sowie über den mühsamen Weg der Produktion des Filmes (in sieben Ländern) berichteten und den zahlreichen Besuchern noch für eine ausführliche Diskussion zur Verfügung standen.

Näheres zu dem Film erfahren Sie unter http://www.der-juedische-grossvater.de.

Neuerscheinung: "Ein Tag in Brooklyn"

Die meisterlichen Aufnahmen von Stephen Levine versetzen unmittelbar nach Brooklyn und geben außergewöhnliche Einblicke ins Innenleben einer orthodoxen jüdischen Gemeinde. Alle Fotos entstanden an einem einzigen Tag in der Synagoge und dem Lehrhaus der Lubawitscher am Eastern Parkway in Crown Heights/Brooklyn, und ermöglichen überraschende Einblicke in diese uns meist fremde Welt.

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Festakt zur öffentlichen Übergabe der Leitung des Emil-Frank-Instituts

Nach 16-jähriger Leitung hat Prof. Dr. Reinhold Bohlen zum 1. Juni 2013 die Verantwortung für das Institut an Prof. Dr. Hans-Georg Gradl übergeben. Aus diesem Anlass lud der Trägerverein des Emil-Frank-Instituts e.V. zur öffentlichen Amtsübergabe am 4. Juli in die Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich ein.

Nach einer Begrüßung durch Institutsgeschäftsführer René Richtscheid folgten vier Grußworte von Trägern, Freunden und Gönnern des Instituts. Diözesanbischof Dr. Stephan Ackermann hob als Magnus Cancellarius der Theologischen Fakultät in seiner sehr persönlich gehaltenen Ansprache insbesondere die Bedeutung für den christlich-jüdischen Dialog hervor. Geradezu kabbalistisch inspiriert zeigte sich Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel, indem er symbolische Bezüge des Abends auf andere historische Ereignisse herstellte. Gerd Voremberg, Ehrenvorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Trier, brachte seinen Dank zum Ausdruck vor allem für die Sichtbarmachung jüdischer Zeugnisse in der Region und im Bewusstsein der heutigen Bevölkerung. Bürgermeister Joachim Rodenkirch legte den Fokus auf die Bedeutung der pädagogischen Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen in Wittlich und unterstrich die Bereitschaft zur langfristigen Unterstützung des Instituts vonseiten der Stadt.

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Neuerscheinung: "Die jüdische Schule in Neumagen"

Band 2 der Reihe "Machbarot - Hefte des  Emil-Frank-Instituts" von Hermann Erschens.

Weitere Informationen zu dem Band finden Sie direkt bei booklooker.de

Informationen zu den anderen Bänden der Institutsschriftenreihen enthält der Menüpunkt "Schriftenreihe: Machbarot".

Erst eingeladen, dann verfolgt

Wittlicher Schüler haben viel über früheres jüdisches Leben in der Kreisstadt erfahren. Historische Bilder und Dokumente sowie ein Stadtrundgang vermittelten den Sechstklässlern erstaunliche Erkenntnisse.

Anhand von Bildern, historischen Dokumenten und alten Stadtplänen haben sich Schüler der Klasse 6c des Cusanus-Gymnasiums mit wichtigen Etappen jüdischer Geschichte in Wittlich beschäftigt. René Richtscheid, Geschäftsführer des Emil-Frank-Instituts, hat dazu den Unterricht der Schule besucht. Erstaunt waren die Schüler, dass schon vor circa 700 Jahren auf Wunsch des Trierer Bischofs Juden aus Frankreich nach Wittlich kamen, um hier eine Art Bankwesen aufzubauen - was erfolgreich und zum Wohl der Stadt gelang. Immer wieder zeigte sich jedoch innerhalb der jüdischen Geschichte eine traurige Grundstruktur: Siedelten sich Juden an einem Ort neu an, wie der erwähnte jüdische Kaufmann aus der Champagne, waren dem meist Verfolgungen im ehemaligen Heimatland vorangegangen. Während einer Pestwelle, von der auch Wittlich nicht verschont wurde, wurden Juden für diese Krankheit verantwortlich gemacht. Dies führten etwa ein halbes Jahrhundert nach der Ansiedlung zur Flucht: Jüdische Wittlicher wurden vertrieben, mussten ihre Heimat verlassen. Erst die Französische Revolution erleichterte das Leben für Juden in Wittlich, die nun bis 1933 in unterschiedlichen Berufen tätig, unbehelligt in Wittlich leben und arbeiten konnten.

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