Als Zwangsarbeiter in Greimerath an der Eifelautobahn  
Dienstag, 29. Oktober 2019, 19:00
     

Auf Einladung des Instituts und des Gemeinderates spricht Henri Juda aus Luxemburg in Greimerath/Eifel.

Er ist der Sohn von Karl Juda, der 1941 zusammen mit 53 weiteren jüdischen Zwangsarbeitern aus Luxemburg in einem Lager der Reichsautobahn in Greimerath interniert war. Er beleuchtet die fatalen Jahre am Beispiel seiner Familie. Während beide Großmütter dem Holocaust zum Opfer fielen, seine Mutter Auschwitz überlebte, versteckte eine Bauernfamilie seinen Vater in Befort, nachdem er aus dem Lager fliehen konnte. Ein Vortrag, der nicht anklagen will, aber auch bewusst unbequemen Fragen nicht aus dem Weg geht.

 
Ort : Bürgerhaus, In der Hill 1, Greimerath