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Der Förderkreis des Emil-Frank-Instituts präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Kintim-Kino-Center Wittlich eine Filmreihe zu jüdischem Leben. Am Monat, den 23.03.2009, um 20.00 Uhr wird als zweiter Film "Alles ist erleuchtet" mit Elija Wood gezeigt, der auf dem gleichnamigen Bestseller von Jonathan Safran Foer basiert.

Darin sammelt der junge amerikanische Jude Jonathan mit ganzer Seele Familienerinnerungen. Als seine Großmutter stirbt, findet er ein Foto von seinem Großvater mit einer ihm unbekannten Frau. Jonathan nimmt an, dass diese Frau eine Beziehung mit seinem Großvater hatte. Auf der Rückseite der Fotografie findet sich der Vermerk „Trachimbrod 1940“. Er beschließt, sich auf die Reise in die Ukraine zu machen, um das Dorf Trachimbrod zu suchen. Dort hofft er, die Frau auf dem Bild zu finden. Er bucht eine Reise bei Jewish Heritage Tours. Dieses Unternehmen besteht aus einem angeblich blinden Großvater, der aber trotzdem sehr gut Auto fährt, und seinem Enkel Alex, begleitet vom Hund namens Sammy Davis junior junior. Mit dieser Situation hatte Jonathan zwar nicht gerechnet, trotzdem beginnt er mit der Suche, die sich jedoch schwierig gestaltet, da der Ort während des Zweiten Weltkrieges niedergebrannt wurde.

Ein liebenswertes Roadmovie der anderen Art, bei dem es um Vergangenheit, Identität und kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten geht. Nach dem Film gibt es Gelegenheit zur Diskussion im Emil-Frank-Institut.    

Am Montag, den 09.03.2009, um 20.00 Uhr wird als erster Film „Der Tango der Rashevskis“ gezeigt.

Er handelt von einer liberalen jüdisch-französischen Familie, die sich nach dem Tod der Großmutter mit der Religion konfrontiert sieht. Trotz ihrer lebenslangen Religionsfeindlichkeit hatte Oma Rosa ein Grab auf dem jüdischen Friedhof reserviert. Für die Rashevskis beginnt eine turbulente Zeit, in der sich alle Familienmitglieder über ihr Jüdisch-Sein bewusst werden müssen. Denn auch Araber und Gois, verstoßene Großväter und dogmatische Töchter machen das Leben der Familie nicht gerade leichter. Der Tango schweißt sie jedoch immer wieder zusammen. „Ein ebenso intelligenter wie anrührender Film, amüsant und traurig, messerscharf und zärtlich und so ausgesucht besetzt, dass das Zuschauen allein schon wegen der Gesichter Spaß macht.“ (epd Film) In Frankreich war dieser Film ein Überraschungserfolg. Weitere Informationen unter Tel.: 06571/260124