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Im Jahr 2010 konnte Wittlich auf das hundertjährige Bestehen seiner ehemaligen Synagoge zurückblicken. Die Festschrift zum Jubiläum bietet alles Wissenswerte zu dem Gotteshaus und der Jubiläumsausstellung.

Die Synagogengemeinde Wittlich konnte im Jahre 1910 ihre neue, in einem modernen Stil erbaute Synagoge unter großer Anteilnahme der gesamten Bevölkerung der Stadt einweihen. Jedoch diente das Gebäude nur 28 Jahre lang als Gotteshaus. Im Verlauf des Novemberpogroms 1938 wurde die Synagoge geschändet, wenige Wochen später an die Stadt zwangsverkauft und als Kriegsgefangenenlager genutzt. Nach dem Krieg ging sie in den Besitz der Jüdischen Kultusgemeinde Trier über. 1975 erwarb die Stadt Wittlich das vom Verfall bedrohte Gebäude, renovierte es umfassend und richtete es als Kultur-, Tagungs- und Gedenkstätte ein. Über diese wechselvolle Geschichte informierte eine Ausstellung zum hundertsten Geburtstag des Synagogengebäudes im Jahre 2010. Neben der Dokumentation der Ausstellung bietet der vorliegende Band einführende Beiträge zur Geschichte, Architektur und liturgisch-religiösen Bedeutung des Bauwerks und zu seinem Architekten sowie eine Auswahlbibliographie.

Bibliografische Angaben:
Reinhold Bohlen und René Richtscheid: 100 Jahre Synagoge Wittlich. Festschrift, 150 Seiten, 21,5 x 30 cm, Festeinband, ISBN 978-3-7902-1378-2, 24,90 Euro.

Erhältlich bei der Paulinus Verlag GmbH (Tel.: 0651/4608-121, E-Mail: media [at] paulinus.de), direkt bei booklooker.de oder in allen Buchhandlungen.