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Am Dienstag, den 3. Mai, war zum wiederholten Mal eine Gruppe ungarischer Holocaustüberlebender zu Gast in Wittlich. Die ehemaligen Konzentrationslager- und Ghettohäftlinge aus Budapest und Karcag hielten sich auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werkes im Bistum Trier auf und waren auch für einen Tag zu Gast im Emil-Frank-Institut. Institutsgeschäftsführer René Richtscheid informierte zunächst über die jüdische Geschichte in Wittlich und diskutierte insbesondere die Parallelen und Unterschiede zu osteuropäischem jüdischem Leben. Daran schloss sich ein Rundgang durch die Stadt Wittlich an, vorbei an ehemals jüdischen Wohn- und Geschäftshäusern, der jüdischen Schule und der Synagoge.

Während der Mittagspause drehten sich die Gespräche vor allem um die bedrohlicher werdende Situation für Juden und andere Minderheiten (v.a. der Roma) in Ungarn vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und dem Erstarken der Jobbikpartei.