Auf jüdischen Spuren durch Zeltingen

Zeltingen1Am 14. September haben sich auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung Zeltingen und des Emil-Frank-Instituts Wittlich etwa 40 Personen aus dem sehenswerten Moselort sowie der näheren und weiteren Umgebung eingefunden, um die Spuren der jüdischen Bevölkerung in Augenschein zu nehmen und Informationen zu deren Leben, ihrer Flucht, der Deportation und letztlich der Ermordung zu erfahren. Hubert Kappes hat in den letzten Jahren, auf die Erkenntnisse von Hubert Gessinger aufbauend, weitere Informationen zum Leben jüdischer Familien zusammengetragen und diese in eindrucksvoller Weise während des Rundgangs präsentiert. Besonders sind die Familien Bach, Schömann und Marx erwähnt worden.

Antisemitismus im RechtsRock

Titel Folie kleinSeine Forschungsergebnisse zum Antisemitismus in der populären Musik präsentierte der Buchautor Tim Büchner auf Einladung des Emil-Frank-Instituts am 24. August in der Wittlicher Synagoge vor etwa 200 Schülerinnen und Schülern sowie vielen weiteren Interessierten.

 

Halbjahresprogramm 2/2018

Das aktuelle Programm unserer Veranstaltungen steht Ihnen ab heute hier zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre rege Teilnahme.

DIe Einzelveranstaltungen werden in Kürze auch im Terminkalender aufgelistet sein.

Prof. Dr. Hans-Georg Gradl verlässt das Emil-Frank-Institut

 
Abschied Gradl EFIAuf Einladung des Emil-Frank-Instituts und des Förderkreises ist in einer kleinen Feierstunde Professor Dr. Hans-Georg Gradl, in Anwesenheit von Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Dr. Karl-Heinz Musseleck, Vorsitzender des Förderkreises, Dieter Burgard, Antisemitismusbeauftrager des Landes Rheinland-Pfalz und dem Geschäftsführer René Richtscheid M.A. sowie einigen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, als Direktor verabschiedet worden.

Die Ausweitung der Institutsarbeit zum Trialog, besonders mit den muslimischen Gemeinden in Wittlich, fällt in seine Amtszeit – ein bedeutender Schritt in die Zukunft der gesellschaftlichen Struktur unserer Stadt.

Auf den Spuren der eigenen Familie

dublon alan1Alan Dublon ist auf der Suche nach seinen Wurzeln: Seine Mission, die Heimat seiner Vorfahren aufzuspüren und Licht in seine teils noch lückenhafte Familienchronik zu bringen, hat den 63-jährige Briten Dublon nun von seiner Heimatstadt London nach Wittlich geführt. In seinem Handgepäck trägt er zwei für seine jüdische Familie bedeutende und bis vor wenigen Monaten verschollen geglaubte Bücher bei sich. Diese haben ihm den Weg nach Wittlich gewiesen.

NS-Dokumentation Vogelsang

 

Vogelsang klein

Besuch der NS-Dokumentation Vogelsang, so lautete das Thema der Exkursion am vergangenen Sonntag, die 40 sehr interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei eisigen Temperaturen erleben durften.

Während der Fahrt führte die ehrenamtliche Mitarbeiterin, Monika Metzen-Wahl, die Gäste in die geographischen Gegebenheiten der Nordeifel, besonders des Nationalparks Eifel ein, zu der auch dieser Ort der Erinnerung gehört.

Die Passion Jesu - Ein neuer Blick auf Jesus, Maria aus Magdala sowie Judas und die Juden.

Logo Film

In der diesjährigen Frühjahrsfilmreihe des Emil-Frank-Instituts und der KEB im Dekanat Wittlich stehen filmische Kleinode im Mittelpunkt, die sich mit der Passion Jesu beschäftigen und einen Beitrag gegen Antijudaismus leisten. Der erste Film, am 7. März um 19.00 Uhr in der Stadtbücherei Wittlich, zeigt die Passion aus arabischer Sicht und wirft einen neuen Blick auf die Rolle des Judas.

Weitere Termine entnehmen Sie bitte aus dem Terminkalender.

Musik bewegt und verbindet!

Wittlich trialogisch kleinDies bewies in eindrucksvoller Weise das Konzert der Weltreligionen in der Synagoge Wittlich. Der Chor 95 der Pfarreiengemeinschaft Wittlich, der jüdische Chor "Shalom" aus Trier, die Kantorei der Christuskirche Wittlich und der erstmals auftretende Chor "Selam" der Muslime Wittlich zeigten das Gemeinsame und Unterschiedliche der religiösen Musiktraditionen.