Likrat LogoIn dem Likrat-Programm (künftig: "Meet a Jew") des Zentralrates der Juden Deutschlands werden jüdische Jugendliche und junge Erwachsene für Begegnungen in Schulklassen ausgebildet. Mehrmals hat das Emil-Frank-Institut in Schulen der Region bereits solche Begegnungen unterstützt. Anstelle eines wegen der Pandemie leider ausgefallenen Treffens in der Friedrich-Spee-Realschule+ in Neumagen, haben dortige Schülerinnen zwei Podcasts mit Emilia Taran (Jüdische Kultusgemeinde Trier) und René Richtscheid (Geschäftsführer des Emil-Frank-Instituts, Wittlich, und Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Trier) produziert, die wir Ihnen gerne unter "Digitale Veröffenlichungen" zum Nachhören anbieten.

Zu weiteren Informationen zu dem Programm "Meet A Jew" zu erhalten, lesen Sie weiter ...

Dr Dennis Halft OP kleinMit ihrem neuen Lehrstuhl für Abrahamitische Religionen hat die Theologische Fakultät Trier das Gespräch mit den beiden anderen großen monotheistischen Religionen – Judentum und Islam – zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. Seit April 2020 wird der Lehrstuhl von dem Dominikaner Dr. Dennis Halft verwaltet. In einem Interview mit der Fakultät stellt er sich selbst und die Besonderheiten dieses in Deutschland bislang einzigartigen Lehrstuhls vor. Den Wortlaut stellen wir Ihnen als pdf-Datei zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen zu diesem Lehrstuhl und zur Person Dr. Halfts finden Sie hier.
 
Die Mitarbeiter des Instituts freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Besonderheiten während der "Corona-Einschränkungen"

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Instituts,
 
wie bereits mitgeteilt, müssen aufgrund der CoVid 19-Pandemie alle öffentlichen Veranstaltungen ausfallen.
Das Haus Mehs, in dem sich das Emil-Frank-Institut befindet, hat indes seit heute Nachmittag wieder geöffnet. Allerdings ist der Zutritt derzeit nur in beschränkter Anzahl, über unseren separaten Eingang und mit Atemschutz erlaubt. Da dies sehr kompliziert ist und v. a., um Ihre und unser aller Gesundheit zu schützen, würden wir anraten, sich zunächst telefonisch oder per Email an uns zu wenden - 06571 260124; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! -.
Unsere Büros sind momentan dienstags bis freitags von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr besetzt. 
Ausleihen aus der Institutsbibliothek sind möglich, allerdings zunächst nur über die Stadtbücherei Wittlich (Die Bedingungen finden Sie unter https://stadtbuecherei.wittlich.de/.
Wir arbeiten derzeit auch an einigen modernen Formaten, die wir Ihnen baldmöglichst zukommen lassen möchten.
Mit schönen Grüßen und bleiben Sie gesund!
 
Wittlich, 21.04.2020
Ihr René Richtscheid 

Newsletter 01/2020

Den aktuellen Newsletter mit einem ausführlichen Bericht über die Ausstellung "Jüdische Flüchtlinge in Shanghai" in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul sowie einen Rückblick auf den Vortrag von Dr. Angrick (Hamburg) über die sogenannte "Aktion 1005" (27.01.2020 in der Synagoge) können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

Christlich-Jüdische Gemeinschaftsfeier

Das Motto der jährlichen durchgeführten Feier heißt 2020: Tu deinen Mund auf für die Anderen! (Buch der Sprüche 31,8f). Dabei geht es nicht nur um Worte, sondern um wirksames Eintreten für die, deren Stimmen sonst nicht gehört werden.

Gedenkveranstaltung

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet um 18.00 Uhr in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul in Wittlich-Wittlich traditionell ein Gottesdienst statt. Daran schließt sich in der Synagoge ein Vortrag von Dr. Andrej Angrick (Berlin) zur Aktion 1005, die der Spurenbeseitigung der Massenverbrechen diente, an (ca. 19.30 Uhr)

Halbjahresprogramm 1/2020

Das aktuelle Programm unserer Veranstaltungen steht Ihnen ab heute hier zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre rege Teilnahme.

DIe Einzelveranstaltungen werden in Kürze auch im Terminkalender aufgelistet sein.

Jüdische Flüchtlinge in Shanghai

Am 27. Januar 2020 findet um 18.00 Uhr der ökumenische Gottesdienst aus Anlass des Holocaust-Gedenktages statt. Im Rahmen des Gottesdienstes wird die Ausstellung “Jüdische Flüchtlinge in Shanghai” eröffnet. Während des Nationalsozialismus war Shanghai einer der wenigen Zufluchtsorte für Juden aus Europa, den diese ohne Visum erreichen konnten. Bis 1941 konnten sich über 18.000 jüdische Flüchtlinge dorthin retten. Unter ihnen waren auch zwei Wittlicher Juden, die in der Ausstellung ebenfalls vorgestellt werden.