Schweigekreis auf dem Marktplatz

Mahnwache 2018Wie in jedem Jahr organisieren der Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“, das Emil-Frank-Institut und das Kulturamt der Stadt Wittlich eine Veranstaltung, um der jüdischen Bürger zu gedenken, die 1938 von Nationalsozialisten und ihren Helfern beraubt, enteignet, vertrieben und ermordet wurden.

Um 17.00 Uhr wurde auf dem Marktplatz ein einstündiger Schweigekreis gebildet (siehe Foto). In diesem Rahmen haben Sebastian Langner (Gesang) und Heinz Coehn (Akkordeon) in einem beklemmenden Liedbeitrag die Unmenschlichkeit der Geschehnisse eindrücklich unterstrichen.

„Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!“

Pilgerreise 2018 IsraelOrganisiert in Kooperation zwischen dem Emil-Frank-Instituts Wittlich und der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich fand die Reise vom 30.09. bis zum 08.10.2018 statt. Mit Unterstützung der Deutschen Vereins für das Heilige Land und örtlichen Unternehmen, wurde ein vielfältiges Programm auf den Spuren der Heiligen Schrift erarbeitet.

 

Foto: "Blick auf die Altstadt Jersalems" - Klaus Wahl

Eröffnungsveranstaltung am 3. November 2018

PuppeVon Samstag, den 3. November bis Sonntag, den 25. November präsentieren der Arbeitskreis 'Jüdische Gemeinde Wittlich', das Kulturamt der Stadt und das Emil-Frank-Institut in der Wittlicher Innenstadt eine dezentrale Kunstinstallation zum Gedenken an den Novemberpogrom 1938. Die Kunstwerke wurden gestaltet von Schüler/innen des Peter-Wust-Gymnasiums Wittlich unter Leitung von Liane Deffert.

Die Eröffnung des Projektes ist am 3. November, um 15.00 Uhr auf dem Ottensteinplatz. An eine inhaltliche Einführung, künstlerische Erläuterungen und ein Grußwort von BM Joachim Rodenkirch schließt sich ein gemeinsamer Rundgang zu den Objekten an. Dabei berichten auch einzelne Schüler/innen über die Konzeption ihrer Arbeiten.

Das Bild zeigt eins der Objekte, welche von den SchülerInnen gestalteten wurden: "bei der Flucht zurückgelassenen Puppe".

Wenn Sie dazu weitere Informationen benötigen oder bei der Eröffnung am 3.11. teilnehmen bzw. mit Verantwortlichen sprechen möchten, können wir das gerne einrichten.

Auf jüdischen Spuren durch Zeltingen

Zeltingen1Am 14. September haben sich auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung Zeltingen und des Emil-Frank-Instituts Wittlich etwa 40 Personen aus dem sehenswerten Moselort sowie der näheren und weiteren Umgebung eingefunden, um die Spuren der jüdischen Bevölkerung in Augenschein zu nehmen und Informationen zu deren Leben, ihrer Flucht, der Deportation und letztlich der Ermordung zu erfahren. Hubert Kappes hat in den letzten Jahren, auf die Erkenntnisse von Hubert Gessinger aufbauend, weitere Informationen zum Leben jüdischer Familien zusammengetragen und diese in eindrucksvoller Weise während des Rundgangs präsentiert. Besonders sind die Familien Bach, Schömann und Marx erwähnt worden.

Antisemitismus im RechtsRock

Titel Folie kleinSeine Forschungsergebnisse zum Antisemitismus in der populären Musik präsentierte der Buchautor Tim Büchner auf Einladung des Emil-Frank-Instituts am 24. August in der Wittlicher Synagoge vor etwa 200 Schülerinnen und Schülern sowie vielen weiteren Interessierten.

 

Halbjahresprogramm 2/2018

Das aktuelle Programm unserer Veranstaltungen steht Ihnen ab heute hier zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre rege Teilnahme.

DIe Einzelveranstaltungen werden in Kürze auch im Terminkalender aufgelistet sein.

Prof. Dr. Hans-Georg Gradl verlässt das Emil-Frank-Institut

 
Abschied Gradl EFIAuf Einladung des Emil-Frank-Instituts und des Förderkreises ist in einer kleinen Feierstunde Professor Dr. Hans-Georg Gradl, in Anwesenheit von Bürgermeister Joachim Rodenkirch, Dr. Karl-Heinz Musseleck, Vorsitzender des Förderkreises, Dieter Burgard, Antisemitismusbeauftrager des Landes Rheinland-Pfalz und dem Geschäftsführer René Richtscheid M.A. sowie einigen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, als Direktor verabschiedet worden.

Die Ausweitung der Institutsarbeit zum Trialog, besonders mit den muslimischen Gemeinden in Wittlich, fällt in seine Amtszeit – ein bedeutender Schritt in die Zukunft der gesellschaftlichen Struktur unserer Stadt.

Auf den Spuren der eigenen Familie

dublon alan1Alan Dublon ist auf der Suche nach seinen Wurzeln: Seine Mission, die Heimat seiner Vorfahren aufzuspüren und Licht in seine teils noch lückenhafte Familienchronik zu bringen, hat den 63-jährige Briten Dublon nun von seiner Heimatstadt London nach Wittlich geführt. In seinem Handgepäck trägt er zwei für seine jüdische Familie bedeutende und bis vor wenigen Monaten verschollen geglaubte Bücher bei sich. Diese haben ihm den Weg nach Wittlich gewiesen.