Thionville - Stadtrundgang und Synagogenbesuch

Am 11. Oktober 2019 bietet das Emil-Frank-Institut eine Exkursion nach Thionville an. Nach einem Stadtrundgang besteht die Gelegenheit zur Teilnahme am Kabbalat Schabbatgottesdienst in der Synagoge Thionville.

Teilnahmegebühr: 30,00 €

Bitte unbedingt bis zum 12. September verbindlich anmelden!

Achtung: Fehlerkorrektur!

Leider sind uns im postalisch versendeten Halbjahres-Programm für das zweite Halbjahr zwei Fehler unterlaufen.

Das unter "Informationsveranstaltungen" angeführte "Arbeitstreffen für die in der Gedenkarbeit und der Erforschung der jüdischen Geschichte engagierten Schüler*innen" findet nicht am 6. Oktober, sondern am 16. Oktober um 10.00 Uhr statt.

Das Theaterstück im Rahmen der Gedenkveranstaltung am 09. November trägt den Titel "Empfänger unbekannt!" und nicht "Jedermann".

Das korrigierte Programm zum Download finden Sie hier.

Wir bitten vielmals um Entschuldigung.

Geistiger Wiederaufbau

In den ersten beiden Vorträgen der Reihe "70 Jahre Grundgesetz - Wittlich in der Nachkriegszeit" von René Richtscheid M.A. wurde die katastrophale Situation in der Stadt nachgezeichnet und der Kampf gegen den Hunger, dieTrümmer sowie die Wohnungsnot dargestellt.

Abschließend geht es um den - trotz antifaschistischen Konsens - ambivalenten Umgang mit dem geistigen Erbe der NS-Zeit.

Ort: Stadtbücherei, Schlossstraße 10, Wittlich

Beginn: 18.00 Uhr

"Jüdisches Trier"

Logo Jdisches TrierAnlässlich des 60. Jahrestages der Einweihung der neuen Synagoge in Trier hatte die Jüdische Kultusgemeinde im Jahr 2017 eine Ausstellung konzipiert, welche auf die beinahe 2000jährige, wechselvolle Geschichte der Juden in der Stadt und der Region aufmerksam machte. Diese wird nun vom 2. bis 29. Mai 2019 im Stadthaus, Schlossstraße 11 in Wittlich präsentiert. Die Eröffnungsveranstaltung ist am 2. Mai, eine Kuratorenführung am 10. Mai (jeweils um 18.00 Uhr). Für Gruppen und Schulklassen können darüber hinaus spezielle Termine mit dem Emil-Frank-Institut ausgemacht werden.

Weitere Informationen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 06571/260124

Auf Spurensuche nach jüdischen Mitbürgern

Auf Spurensuche nach jüdischen Mitbürgern

Ortsplan BausendorfDer Pfarrgemeinderat Bausendorf, das Institut und der Arbeitskreis „Jüdisches Leben“ Bausendorf lädt ein zu einem geführten Rundgang zu den ehemals jüdischen Häusern in Bausendorf am 23. März 2019, 15 Uhr. Treffpunkt ist in der Pfarrkirche Bausendorf, der Abschluss ist bei Kaffee und Kuchen im Gemeindezentrum Bausendorf.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet um 16.00 Uhr in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul Wittlich-wengerohr zunächst ein Gottesdienst statt. Daran schließt sich im 17.00 Uhr in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich ein Vortrag von Matthias Klein (M. A., Universität Trier) zu Zwangssterilisationen und Euthanasie-Morden, denen auch Juden aus der Region zum Opfer fielen, an.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Karl Marx und das Judentum

Karl MarxAm 4., 11. und 18. Dezember, jeweils dienstags um 17.00 Uhr, lädt das Emil-Frank-Institut zu einem Seminar über Karl Marx ein. Dabei wird es um eine spezifisch christlich-jüdische Sicht auf den aus Trier stammenden Philosophen und Ökonomen gehen, mit Ausblicken auch auf die Rolle von Juden im Marxismus und die regionalen Rückwirkungen.

Die Teilnahme ist kostenfrei und auch an Einzelterminen möglich. Weitere Informationen telefonisch: 06571/260124.

Schweigekreis auf dem Marktplatz

Mahnwache 2018Wie in jedem Jahr organisieren der Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“, das Emil-Frank-Institut und das Kulturamt der Stadt Wittlich eine Veranstaltung, um der jüdischen Bürger zu gedenken, die 1938 von Nationalsozialisten und ihren Helfern beraubt, enteignet, vertrieben und ermordet wurden.

Um 17.00 Uhr wurde auf dem Marktplatz ein einstündiger Schweigekreis gebildet (siehe Foto). In diesem Rahmen haben Sebastian Langner (Gesang) und Heinz Coehn (Akkordeon) in einem beklemmenden Liedbeitrag die Unmenschlichkeit der Geschehnisse eindrücklich unterstrichen.