"Jüdisches Trier"

Logo Jdisches TrierAnlässlich des 60. Jahrestages der Einweihung der neuen Synagoge in Trier hatte die Jüdische Kultusgemeinde im Jahr 2017 eine Ausstellung konzipiert, welche auf die beinahe 2000jährige, wechselvolle Geschichte der Juden in der Stadt und der Region aufmerksam machte. Diese wird nun vom 2. bis 29. Mai 2019 im Stadthaus, Schlossstraße 11 in Wittlich präsentiert. Die Eröffnungsveranstaltung ist am 2. Mai, eine Kuratorenführung am 10. Mai (jeweils um 18.00 Uhr). Für Gruppen und Schulklassen können darüber hinaus spezielle Termine mit dem Emil-Frank-Institut ausgemacht werden.

Weitere Informationen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch: 06571/260124

Auf Spurensuche nach jüdischen Mitbürgern

Auf Spurensuche nach jüdischen Mitbürgern

Ortsplan BausendorfDer Pfarrgemeinderat Bausendorf, das Institut und der Arbeitskreis „Jüdisches Leben“ Bausendorf lädt ein zu einem geführten Rundgang zu den ehemals jüdischen Häusern in Bausendorf am 23. März 2019, 15 Uhr. Treffpunkt ist in der Pfarrkirche Bausendorf, der Abschluss ist bei Kaffee und Kuchen im Gemeindezentrum Bausendorf.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet um 16.00 Uhr in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul Wittlich-wengerohr zunächst ein Gottesdienst statt. Daran schließt sich im 17.00 Uhr in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge in Wittlich ein Vortrag von Matthias Klein (M. A., Universität Trier) zu Zwangssterilisationen und Euthanasie-Morden, denen auch Juden aus der Region zum Opfer fielen, an.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Karl Marx und das Judentum

Karl MarxAm 4., 11. und 18. Dezember, jeweils dienstags um 17.00 Uhr, lädt das Emil-Frank-Institut zu einem Seminar über Karl Marx ein. Dabei wird es um eine spezifisch christlich-jüdische Sicht auf den aus Trier stammenden Philosophen und Ökonomen gehen, mit Ausblicken auch auf die Rolle von Juden im Marxismus und die regionalen Rückwirkungen.

Die Teilnahme ist kostenfrei und auch an Einzelterminen möglich. Weitere Informationen telefonisch: 06571/260124.

Schweigekreis auf dem Marktplatz

Mahnwache 2018Wie in jedem Jahr organisieren der Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“, das Emil-Frank-Institut und das Kulturamt der Stadt Wittlich eine Veranstaltung, um der jüdischen Bürger zu gedenken, die 1938 von Nationalsozialisten und ihren Helfern beraubt, enteignet, vertrieben und ermordet wurden.

Um 17.00 Uhr wurde auf dem Marktplatz ein einstündiger Schweigekreis gebildet (siehe Foto). In diesem Rahmen haben Sebastian Langner (Gesang) und Heinz Coehn (Akkordeon) in einem beklemmenden Liedbeitrag die Unmenschlichkeit der Geschehnisse eindrücklich unterstrichen.

„Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!“

Pilgerreise 2018 IsraelOrganisiert in Kooperation zwischen dem Emil-Frank-Instituts Wittlich und der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich fand die Reise vom 30.09. bis zum 08.10.2018 statt. Mit Unterstützung der Deutschen Vereins für das Heilige Land und örtlichen Unternehmen, wurde ein vielfältiges Programm auf den Spuren der Heiligen Schrift erarbeitet.

 

Foto: "Blick auf die Altstadt Jersalems" - Klaus Wahl

Eröffnungsveranstaltung am 3. November 2018

PuppeVon Samstag, den 3. November bis Sonntag, den 25. November präsentieren der Arbeitskreis 'Jüdische Gemeinde Wittlich', das Kulturamt der Stadt und das Emil-Frank-Institut in der Wittlicher Innenstadt eine dezentrale Kunstinstallation zum Gedenken an den Novemberpogrom 1938. Die Kunstwerke wurden gestaltet von Schüler/innen des Peter-Wust-Gymnasiums Wittlich unter Leitung von Liane Deffert.

Die Eröffnung des Projektes ist am 3. November, um 15.00 Uhr auf dem Ottensteinplatz. An eine inhaltliche Einführung, künstlerische Erläuterungen und ein Grußwort von BM Joachim Rodenkirch schließt sich ein gemeinsamer Rundgang zu den Objekten an. Dabei berichten auch einzelne Schüler/innen über die Konzeption ihrer Arbeiten.

Das Bild zeigt eins der Objekte, welche von den SchülerInnen gestalteten wurden: "bei der Flucht zurückgelassenen Puppe".

Wenn Sie dazu weitere Informationen benötigen oder bei der Eröffnung am 3.11. teilnehmen bzw. mit Verantwortlichen sprechen möchten, können wir das gerne einrichten.

Auf jüdischen Spuren durch Zeltingen

Zeltingen1Am 14. September haben sich auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung Zeltingen und des Emil-Frank-Instituts Wittlich etwa 40 Personen aus dem sehenswerten Moselort sowie der näheren und weiteren Umgebung eingefunden, um die Spuren der jüdischen Bevölkerung in Augenschein zu nehmen und Informationen zu deren Leben, ihrer Flucht, der Deportation und letztlich der Ermordung zu erfahren. Hubert Kappes hat in den letzten Jahren, auf die Erkenntnisse von Hubert Gessinger aufbauend, weitere Informationen zum Leben jüdischer Familien zusammengetragen und diese in eindrucksvoller Weise während des Rundgangs präsentiert. Besonders sind die Familien Bach, Schömann und Marx erwähnt worden.