Das Institut bleibt geschlossen ...

... vom 20. bis 25. Februar 2020 (Fastnacht). Ab dem 26. Februar sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

 

Gedenkveranstaltung

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet um 18.00 Uhr in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul in Wittlich-Wittlich traditionell ein Gottesdienst statt. Daran schließt sich in der Synagoge ein Vortrag von Dr. Andrej Angrick (Berlin) zur Aktion 1005, die der Spurenbeseitigung der Massenverbrechen diente, an (ca. 19.30 Uhr)

Halbjahresprogramm 1/2020

Das aktuelle Programm unserer Veranstaltungen steht Ihnen ab heute hier zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre rege Teilnahme.

DIe Einzelveranstaltungen werden in Kürze auch im Terminkalender aufgelistet sein.

Jüdische Flüchtlinge in Shanghai

Am 27. Januar 2020 findet um 18.00 Uhr der ökumenische Gottesdienst aus Anlass des Holocaust-Gedenktages statt. Im Rahmen des Gottesdienstes wird die Ausstellung “Jüdische Flüchtlinge in Shanghai” eröffnet. Während des Nationalsozialismus war Shanghai einer der wenigen Zufluchtsorte für Juden aus Europa, den diese ohne Visum erreichen konnten. Bis 1941 konnten sich über 18.000 jüdische Flüchtlinge dorthin retten. Unter ihnen waren auch zwei Wittlicher Juden, die in der Ausstellung ebenfalls vorgestellt werden.

"Mir leben ejbik" - Konzert in der Synagoge

mir lebn ejbikEtwa 170 tief beeindruckte Zuhörer erlebten in der Synagoge Wittlich ergreifend vorgetragene Lieder und Texte aus Ghettos und KZs. Veranstaltet vom Emil-Frank-Institut interpretierte Gudrun van Brandwijk mit viel Leidenschaft und Einfühlungsvermögen diese bewegenden, erschütternden Dokumente künstlerischer Reaktion auf tatsächlich erlebte Gräuel.

Sensibel begleitet wurde sie dabei von Werner Knopp (Klavier) und Hans-Ortwin Neuberger (Geige). Standing Ovations waren am Ende die angemessene Anerkennung für ein anspruchsvolles und hoch emotionales Konzertprogramm. (Foto: Werner Pelm)

Mahnwache - Kranzniederlegung - Gedenkveranstaltung

Mahnwache 2019 kleinRund 100 Menschen versammelten sich auch am diesjährigen 9. November auf dem Marktplatz in Wittlich und standen eine Stunde schweigend im Regen um den auf dem Boden liegenden illuminierten Davidstern.

Der Arbeitskreis „Jüdische Gemeinde Wittlich“, das Emil-Frank-Institut und das Kulturamt der Stadt Wittlich hatten die Aktion vorbereitet und dankten einer französischen Familie aus der Partnerstadt Brunoy für die Teilnahme, zu der sie explizit angereist waren. Nach der Mahnwache gingen die Menschen nachdenklich zur Synagoge, wo sie die Kerzen niederstellten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Grenzenlos gedenken" - eine länderübergreifende Aktion

Trierischer Volksfreund am 16.10.2019; Autorin: Marlene Bucher

Grenzenlos TV kleinMehr als 100 Bürger haben am Mittwoch mit einem Gang durch die Stadt der von Nationalsozialisten ermordeten Juden gedacht. Sie trugen dabei elf Koffer, symbolisch für die Menschen, die am 16. Oktober 1941 in der Oberstraße deportiert wurden.

Es ist ein verregneter Tag, als sich in der Wittlicher Oberstraße eine immer größer werdende Menschenansammlung bildet. Die Menschen scheinen sich nicht am Regen zu stören. Vielleicht liegt es auch daran, dass den Besuchern das Thema der Veranstaltung wichtiger ist, als das Wetter. Es geht um die Deportationen während des Holocausts.

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Marlene Bucher (TV)

Geistiger Wiederaufbau

In den ersten beiden Vorträgen der Reihe "70 Jahre Grundgesetz - Wittlich in der Nachkriegszeit" von René Richtscheid M.A. wurde die katastrophale Situation in der Stadt nachgezeichnet und der Kampf gegen den Hunger, dieTrümmer sowie die Wohnungsnot dargestellt.

Abschließend geht es um den - trotz antifaschistischen Konsens - ambivalenten Umgang mit dem geistigen Erbe der NS-Zeit.

Ort: Stadtbücherei, Schlossstraße 10, Wittlich

Beginn: 18.00 Uhr