Das Institut bleibt in diesem Sommer vom 21.07. bis zum 11.08.2020 geschlossen.

Das zweite Halbjahr wird dann hoffentlich - zwar mit den mittlerweile gewohnten Einschränkungen - wieder mit normalem Programm für Sie da sein.

Bleiben Sie gesund, bleiben Sie diszipliniert und bleiben Sie uns gewogen!

Das gesamte Team des Emil-Frank-Instituts

Besonderheiten während der "Corona-Einschränkungen"

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Förderer des Instituts,
 
wie bereits mitgeteilt, müssen aufgrund der CoVid 19-Pandemie alle öffentlichen Veranstaltungen ausfallen.
Das Haus Mehs, in dem sich das Emil-Frank-Institut befindet, hat indes seit heute Nachmittag wieder geöffnet. Allerdings ist der Zutritt derzeit nur in beschränkter Anzahl, über unseren separaten Eingang und mit Atemschutz erlaubt. Da dies sehr kompliziert ist und v. a., um Ihre und unser aller Gesundheit zu schützen, würden wir anraten, sich zunächst telefonisch oder per Email an uns zu wenden - 06571 260124; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! -.
Unsere Büros sind momentan dienstags bis freitags von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr besetzt. 
Ausleihen aus der Institutsbibliothek sind möglich, allerdings zunächst nur über die Stadtbücherei Wittlich (Die Bedingungen finden Sie unter https://stadtbuecherei.wittlich.de/.
Wir arbeiten derzeit auch an einigen modernen Formaten, die wir Ihnen baldmöglichst zukommen lassen möchten.
Mit schönen Grüßen und bleiben Sie gesund!
 
Wittlich, 21.04.2020
Ihr René Richtscheid 

Newsletter 01/2020

Den aktuellen Newsletter mit einem ausführlichen Bericht über die Ausstellung "Jüdische Flüchtlinge in Shanghai" in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul sowie einen Rückblick auf den Vortrag von Dr. Angrick (Hamburg) über die sogenannte "Aktion 1005" (27.01.2020 in der Synagoge) können Sie hier als pdf-Dokument herunterladen.

Christlich-Jüdische Gemeinschaftsfeier

Das Motto der jährlichen durchgeführten Feier heißt 2020: Tu deinen Mund auf für die Anderen! (Buch der Sprüche 31,8f). Dabei geht es nicht nur um Worte, sondern um wirksames Eintreten für die, deren Stimmen sonst nicht gehört werden.

Gedenkveranstaltung

Am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus findet um 18.00 Uhr in der Autobahn- und Radwegekirche St. Paul in Wittlich-Wittlich traditionell ein Gottesdienst statt. Daran schließt sich in der Synagoge ein Vortrag von Dr. Andrej Angrick (Berlin) zur Aktion 1005, die der Spurenbeseitigung der Massenverbrechen diente, an (ca. 19.30 Uhr)

Halbjahresprogramm 1/2020

Das aktuelle Programm unserer Veranstaltungen steht Ihnen ab heute hier zum Download bereit.

Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre rege Teilnahme.

DIe Einzelveranstaltungen werden in Kürze auch im Terminkalender aufgelistet sein.

Jüdische Flüchtlinge in Shanghai

Am 27. Januar 2020 findet um 18.00 Uhr der ökumenische Gottesdienst aus Anlass des Holocaust-Gedenktages statt. Im Rahmen des Gottesdienstes wird die Ausstellung “Jüdische Flüchtlinge in Shanghai” eröffnet. Während des Nationalsozialismus war Shanghai einer der wenigen Zufluchtsorte für Juden aus Europa, den diese ohne Visum erreichen konnten. Bis 1941 konnten sich über 18.000 jüdische Flüchtlinge dorthin retten. Unter ihnen waren auch zwei Wittlicher Juden, die in der Ausstellung ebenfalls vorgestellt werden.

"Mir leben ejbik" - Konzert in der Synagoge

mir lebn ejbikEtwa 170 tief beeindruckte Zuhörer erlebten in der Synagoge Wittlich ergreifend vorgetragene Lieder und Texte aus Ghettos und KZs. Veranstaltet vom Emil-Frank-Institut interpretierte Gudrun van Brandwijk mit viel Leidenschaft und Einfühlungsvermögen diese bewegenden, erschütternden Dokumente künstlerischer Reaktion auf tatsächlich erlebte Gräuel.

Sensibel begleitet wurde sie dabei von Werner Knopp (Klavier) und Hans-Ortwin Neuberger (Geige). Standing Ovations waren am Ende die angemessene Anerkennung für ein anspruchsvolles und hoch emotionales Konzertprogramm. (Foto: Werner Pelm)